Servus! =)
Leider muß ich für die folgenden Wochen leider auf Filler umsteigen, da jetzt die heiße Phase vor den Prüfungen beginnt. Hatte ja eigentlich darauf gehofft, während des Semesters immer brav mitlernen zu können, damit's am Ende nicht so streßig wird, aber da hat die doch enorme Flut an Projekten, die zu bewältigen war, mir einen gewaltigen Strich durch die Rechnung gemacht.
Muß aber auch ehrlichkeitshalber zugeben, daß ich mir vor allem bei den Vektorbildern ziemlich Mühe (und dementsprechend Zeit) reingesteckt habe, obwohl die nicht benotet werden. Aber wenn's schon genau mein Interessengebiet erwischt und ich bei anderen Sachen, die nicht so meins sind, auch so gut wie möglich mich reinhäng, dann hab ich auch einen gewissen Ergeiz und Mindeststandart, den ich dann abliefern will.
So, hiermit melde ich mich ab zum Büffeln. Die nächsten Wochen werden E-Technik, Mathe, Physik und Tontechnik meine Welt ausfüllen. Ich werd aber mindestens einen kleinen Filler pro Woche reinstellen. Ich durchsuch mal meinen PC, vielleicht gibts als Entschädigung auch noch das eine oder andere kleine Schmankerl oben drauf. Vorbeischauen lohnt sich bestimmt. =)
Cya und danke für Euer Verständnis
Papa Rabe w^v^w
Sonntag, 20. Juni 2010
Freitag, 4. Juni 2010
Neue HP am Horizont gesichtet!
Hallo Freunde!
Jetzt sind meine Webcomics doch schon eine kleine Weile online und ich wälz in meinem Hirn schon lange die Idee ihnen ein neues Gesicht zu geben oder besser gesagt den Webseiten, auf denen sie zu sehen sind. Die ersten Ideen und Entwürfe stehen schon, nur wirds bis zur endgültigen Umsetzung noch etwas dauern, da derzeit meine Zeit sehr eingeschränkt ist und ich keine TBE Updates ausfallen lassen will. Ich will die Zeit aber nicht ungenutzt verstreichen lassen. Deshalb geht hier meine Frage an Euch:
Was würdet ihr auf einer neuen Webseite gerne sehen, was findet ihr an der derzeitigen nicht gut und was soll so bleiben, wie es ist?
Schreibt mir bitte eine Email mit Euren Vorschlägen, die überseh ich nicht so schnell: the-bess-effect@gmx.de
Hier mal ein kleiner Ausblick, was ich vorhabe. Im Grunde sollen die Webcomics eine schönere Umgebung bekommen und die einzelnen Blogs sollen zu einem großen zusammengefaßt werden. Der soll dann auch besser strukturiert sein. Ich will auch versuchen eine Kommentarfunktion einzubauen, in dem es dann zu jedem Comic, bei dem es paßt, ein paar Infos aus dem Nähkästchen gibt und ihr Eure Meinung direkt zu dem jeweiligen Update schreiben könnt.
Das soll's auch schon gewesen sein. Ich wende mich wieder meiner selbstgebastelten Stop Motion Puppe zu, die noch einen kleinen Feinschliff braucht und freu mich schon auf Eure Ideen, Vorschläge und Meinungen.
Cya
Papa Rabe w^v^w
Jetzt sind meine Webcomics doch schon eine kleine Weile online und ich wälz in meinem Hirn schon lange die Idee ihnen ein neues Gesicht zu geben oder besser gesagt den Webseiten, auf denen sie zu sehen sind. Die ersten Ideen und Entwürfe stehen schon, nur wirds bis zur endgültigen Umsetzung noch etwas dauern, da derzeit meine Zeit sehr eingeschränkt ist und ich keine TBE Updates ausfallen lassen will. Ich will die Zeit aber nicht ungenutzt verstreichen lassen. Deshalb geht hier meine Frage an Euch:
Was würdet ihr auf einer neuen Webseite gerne sehen, was findet ihr an der derzeitigen nicht gut und was soll so bleiben, wie es ist?
Schreibt mir bitte eine Email mit Euren Vorschlägen, die überseh ich nicht so schnell: the-bess-effect@gmx.de
Hier mal ein kleiner Ausblick, was ich vorhabe. Im Grunde sollen die Webcomics eine schönere Umgebung bekommen und die einzelnen Blogs sollen zu einem großen zusammengefaßt werden. Der soll dann auch besser strukturiert sein. Ich will auch versuchen eine Kommentarfunktion einzubauen, in dem es dann zu jedem Comic, bei dem es paßt, ein paar Infos aus dem Nähkästchen gibt und ihr Eure Meinung direkt zu dem jeweiligen Update schreiben könnt.
Das soll's auch schon gewesen sein. Ich wende mich wieder meiner selbstgebastelten Stop Motion Puppe zu, die noch einen kleinen Feinschliff braucht und freu mich schon auf Eure Ideen, Vorschläge und Meinungen.
Cya
Papa Rabe w^v^w
Dienstag, 4. Mai 2010
Turtles und kein Ende!
Ich hab grad das große Glück meiner alten Zeichentrickleidenschaft in vollen Zügen fröhnen zu können und wieder einmal bin ich froh, daß meine Englischkenntnisse wenigstens einseitig ganz gut ausgebildet sind.
Wenn's darum, geht mich in Englisch zu artikulieren, dann setzt mein Hirn aus. Aber verstehen kann ich fast alles, sofern es sich nicht um ein wissenschaftliches Traktat über die relative Phaseninkoherenz der bipolaren Sublimentaranalyse von neuronalen Quanten geht. Ok, daß war jetzt Geblubbert, aber ihr wißt, was ich meine. =)
Warum ich das schreibe? Nun, weil ich mich grad durch die erste Staffel der "neuen" Turtles gucke, also die Serie, die zwischen 2003 und 2009 entstanden ist und auch wenn es zwei der sieben Staffeln nach Deutschland geschafft haben, will ich mir lieber nicht die "verbesserten" Versionen von RTL II antun. Ich kann mich bei den alten Turtles nicht dazu überwinden, die Folgen auf englisch und damit ungeschnitten anzugucken, weil ich einfach mit den deutschen Stimmen großgeworden bin und wenigstens einmal die gesamten Folgen eben so gesehen haben muß, bevor ich mich schweren Herzens davon abwende und mit Wehmut sehen muß, was schon in meinen Kindertagen an den Sendung rumgepfuscht worden ist.
Aber ich will mich nicht schon wieder über Zensur auslassen. Nur soviel, wenn eine Sendung nix für Kinder ist, dann laßt es um Himmelswillen aus dem Nachmittagsprogramm, ganz zu schweigen, daß die Eltern die Verantwortung tragen, was geglotzt wird. Und später, wenn die Kinder alt genug sind, um selber ihr Programm zu wählen, dann haben ihre Eltern ihnen entweder ihren Job gemacht und sie können zwischen Realität und TV unterscheiden oder es ist eh schon zu spät. Soviel von einem, der zwei Kinder hat und selber mit TV und Computerspielen aufgewachsen ist. Mehr Rückrat und vernünftige Werte und weniger Zensur.
Und nu wieder zurück zum eigentlichen Thema. Ich schau mir wie schon geschrieben grad die aktuelle Turtles Zeichentrickserie an und muß gestehen, hätten die alten Turtles (1987 bis 1996, nicht die Ur-Turtles), nicht den absoluten Nostalgiebonus, so müßte ich sagen, daß ich die neuen ein Stück weit besser finde.
Die alten haben den anarchischen Charme, der im Fernsehfilm Turtles Forever so herrlich auf die Schippe genommen wird. Die ganze Serie nimmt sich nicht Ernst und dementsprechend haben die Charaktere auch nicht einen großen Tiefgang. Der Erzfeind Shredder verkommt oft zur Witzfigur, bei der man sich fragt, wie er überhaupt soweit gekommen ist. Die Serie ist leichte kost, aber ich hab immer darauf hingefiebert und das Titellied (gesungen von Frank Zander) hab ich leidenschaftlich mitgesungen. Und auch heute noch geniese ich jede Folge. Und dann kamen die "Neuen".
Sie sind härter, kantiger und gehen weiter als ihre alten Kollegen. Gewalt und Tod werden zwar nicht explizit behandelt (mein Stand: 1. Staffel), werden aber immer wieder angesprochen. Die einzelnen Turtles zeigen ihre unterschiedlichen Charaktere noch deutlicher, vorallem Raphael weicht deutlich vom Vorgänger ab. Es wurden auch an anderen Stellen Änderungen an den Charakteren vorgenommen, was aber alles in allem sehr stimmig ist und die Charaktere dadurch noch besser in die Geschichte miteinbindet. Die Geschichten an sich sind stärker mit einander verwoben und es gibt öfters größere Spezials, die dann über zwei, drei oder mehr Folgen gehen.
Wer wie ich die abgedrehten Sprüche und den Humor bei den Turtles geliebt hat, wird auch bei den neuen Grünhäuten nicht enttäuscht. Michelangelo ist immer noch der Clown der Truppe und vorallem durch das ernstere Setting kann er dadurch manche Situation herrlich auflockern und es bindet sich schön ins gesamte Gefüge mit ein. Vor allem wie der grummlige Hitzkopf Raphael auf die Sprüche reagiert ist immer wieder schön zu sehen.
Noch kurz zu den Animationen. Ich hab bei Remakes immer die Befürchtung, daß auf billige Art versucht wird, noch ein wenig Geld aus beliebten Sachen zu pressen, doch bin ich (wie schon bei He-Man) mehr als positiv überrascht, wie viel Herzblut die Leute da reingesteckt haben. Die Geschichten sind klasse und die Zeichnungen haben mich voll überzeugt. Die Bewegungen sind flüssig und vorallem die Kampfszenen haben mich schwer beeindruckt. Nur selten sind mir Wiederholungen aufgefallen. Alle mir bisher bekannten Charaktere bekamen ein passendes Facelifting und wurden der Zeit angepaßt. Wenn ich ehrlich bin, bin ich vorallem bei April sehr froh darum. *g* Einziger (sehr kleiner) Wermutstropfen ist Meister Splinter, dessen Design mir nicht ganz so gut gefällt wie das alte, da er jetzt so ausschaut, als würde er die ganze Zeit lächeln und das halt auch bei Situationen, in denen er Ernst ist. Aber das ist wirklich nur eine Kleinigkeit. Ansonsten darf er jetzt endlich zeigen, warum er der Sensei ist und das er wirklich was am Kasten hat. In der alten Serie wurde er immer wieder von Gegnern überwältigt, die für die Turtles kein Problem waren.
Zu guter Letzt, was einfach absolut klasse ist und für mich zeigt, daß da Leute am Werk waren, die die alte Serie gemocht haben, sind die vielen kleinen Anspielungen. Wenn April (in der neuen Fassung Wissenschaftlerin) sich in einen gelben Anzug schmeißt und sich als Reporterin ausgibt, dann schlägt mein Nostalgieherz höher. *g*
Soviel dazu. Wer die Möglichkeit hat und Turtlesfan ist, der sollte unbedingt mal reinschauen, es lohnt sich. Wie schon geschrieben, wurden nur zwei Staffeln bisher ins deutsche übersetzt und bei RTL II wurde anscheindend auch wieder fleißig geschnippselt, darum meine Empfehlung: Schaut es Euch gleich auf Englisch an.
Cya
Papa Rabe w^v^w
Wenn's darum, geht mich in Englisch zu artikulieren, dann setzt mein Hirn aus. Aber verstehen kann ich fast alles, sofern es sich nicht um ein wissenschaftliches Traktat über die relative Phaseninkoherenz der bipolaren Sublimentaranalyse von neuronalen Quanten geht. Ok, daß war jetzt Geblubbert, aber ihr wißt, was ich meine. =)
Warum ich das schreibe? Nun, weil ich mich grad durch die erste Staffel der "neuen" Turtles gucke, also die Serie, die zwischen 2003 und 2009 entstanden ist und auch wenn es zwei der sieben Staffeln nach Deutschland geschafft haben, will ich mir lieber nicht die "verbesserten" Versionen von RTL II antun. Ich kann mich bei den alten Turtles nicht dazu überwinden, die Folgen auf englisch und damit ungeschnitten anzugucken, weil ich einfach mit den deutschen Stimmen großgeworden bin und wenigstens einmal die gesamten Folgen eben so gesehen haben muß, bevor ich mich schweren Herzens davon abwende und mit Wehmut sehen muß, was schon in meinen Kindertagen an den Sendung rumgepfuscht worden ist.
Aber ich will mich nicht schon wieder über Zensur auslassen. Nur soviel, wenn eine Sendung nix für Kinder ist, dann laßt es um Himmelswillen aus dem Nachmittagsprogramm, ganz zu schweigen, daß die Eltern die Verantwortung tragen, was geglotzt wird. Und später, wenn die Kinder alt genug sind, um selber ihr Programm zu wählen, dann haben ihre Eltern ihnen entweder ihren Job gemacht und sie können zwischen Realität und TV unterscheiden oder es ist eh schon zu spät. Soviel von einem, der zwei Kinder hat und selber mit TV und Computerspielen aufgewachsen ist. Mehr Rückrat und vernünftige Werte und weniger Zensur.
Und nu wieder zurück zum eigentlichen Thema. Ich schau mir wie schon geschrieben grad die aktuelle Turtles Zeichentrickserie an und muß gestehen, hätten die alten Turtles (1987 bis 1996, nicht die Ur-Turtles), nicht den absoluten Nostalgiebonus, so müßte ich sagen, daß ich die neuen ein Stück weit besser finde.
Die alten haben den anarchischen Charme, der im Fernsehfilm Turtles Forever so herrlich auf die Schippe genommen wird. Die ganze Serie nimmt sich nicht Ernst und dementsprechend haben die Charaktere auch nicht einen großen Tiefgang. Der Erzfeind Shredder verkommt oft zur Witzfigur, bei der man sich fragt, wie er überhaupt soweit gekommen ist. Die Serie ist leichte kost, aber ich hab immer darauf hingefiebert und das Titellied (gesungen von Frank Zander) hab ich leidenschaftlich mitgesungen. Und auch heute noch geniese ich jede Folge. Und dann kamen die "Neuen".
Sie sind härter, kantiger und gehen weiter als ihre alten Kollegen. Gewalt und Tod werden zwar nicht explizit behandelt (mein Stand: 1. Staffel), werden aber immer wieder angesprochen. Die einzelnen Turtles zeigen ihre unterschiedlichen Charaktere noch deutlicher, vorallem Raphael weicht deutlich vom Vorgänger ab. Es wurden auch an anderen Stellen Änderungen an den Charakteren vorgenommen, was aber alles in allem sehr stimmig ist und die Charaktere dadurch noch besser in die Geschichte miteinbindet. Die Geschichten an sich sind stärker mit einander verwoben und es gibt öfters größere Spezials, die dann über zwei, drei oder mehr Folgen gehen.
Wer wie ich die abgedrehten Sprüche und den Humor bei den Turtles geliebt hat, wird auch bei den neuen Grünhäuten nicht enttäuscht. Michelangelo ist immer noch der Clown der Truppe und vorallem durch das ernstere Setting kann er dadurch manche Situation herrlich auflockern und es bindet sich schön ins gesamte Gefüge mit ein. Vor allem wie der grummlige Hitzkopf Raphael auf die Sprüche reagiert ist immer wieder schön zu sehen.
Noch kurz zu den Animationen. Ich hab bei Remakes immer die Befürchtung, daß auf billige Art versucht wird, noch ein wenig Geld aus beliebten Sachen zu pressen, doch bin ich (wie schon bei He-Man) mehr als positiv überrascht, wie viel Herzblut die Leute da reingesteckt haben. Die Geschichten sind klasse und die Zeichnungen haben mich voll überzeugt. Die Bewegungen sind flüssig und vorallem die Kampfszenen haben mich schwer beeindruckt. Nur selten sind mir Wiederholungen aufgefallen. Alle mir bisher bekannten Charaktere bekamen ein passendes Facelifting und wurden der Zeit angepaßt. Wenn ich ehrlich bin, bin ich vorallem bei April sehr froh darum. *g* Einziger (sehr kleiner) Wermutstropfen ist Meister Splinter, dessen Design mir nicht ganz so gut gefällt wie das alte, da er jetzt so ausschaut, als würde er die ganze Zeit lächeln und das halt auch bei Situationen, in denen er Ernst ist. Aber das ist wirklich nur eine Kleinigkeit. Ansonsten darf er jetzt endlich zeigen, warum er der Sensei ist und das er wirklich was am Kasten hat. In der alten Serie wurde er immer wieder von Gegnern überwältigt, die für die Turtles kein Problem waren.
Zu guter Letzt, was einfach absolut klasse ist und für mich zeigt, daß da Leute am Werk waren, die die alte Serie gemocht haben, sind die vielen kleinen Anspielungen. Wenn April (in der neuen Fassung Wissenschaftlerin) sich in einen gelben Anzug schmeißt und sich als Reporterin ausgibt, dann schlägt mein Nostalgieherz höher. *g*
Soviel dazu. Wer die Möglichkeit hat und Turtlesfan ist, der sollte unbedingt mal reinschauen, es lohnt sich. Wie schon geschrieben, wurden nur zwei Staffeln bisher ins deutsche übersetzt und bei RTL II wurde anscheindend auch wieder fleißig geschnippselt, darum meine Empfehlung: Schaut es Euch gleich auf Englisch an.
Cya
Papa Rabe w^v^w
Samstag, 6. März 2010
Metal mal ganz anders!
Mein Musikgeschmack ist weit gefächert und so hab ich das große Glück an vielem meinen Spaß zu haben, an dem sich andere stoßen. Wobei ich sagen muß, daß ich den Metal in den letzten Jahren als sehr experimentierfreudig und offen erlebe.
Angefangen mit Van Canto, welche ich in einem früheren Posting schon mal hoch gelobt habe, und von denen wir uns jetzt die dritte CD geholt haben. Wer die Band nicht kennt, daß ist die erste Metal a capella Band und besteht aus 1 Sängerin, 4 Sänger und einem Schlagzeuger. Kleine Kostprobe gefällig?
Mein absolutes Lieblingslied ist die Coverversion von "The Bards Song". Da krieg ich jedesmal Gänsehaut und man könnte meinen, dieses Lied sei dafür geschrieben worden.
Aber weiter gehts, denn mit der neuen Van Canto kam noch eine weitere CD passend zum Thema Metal mal ganz anders ins Haus und zwar die neue Helloween Scheibe. Darauf feiert die Band ihr 25. Bandjubiläum und das auf eine ganz eigene Art und Weise. Der geneigte Hörer bekommt 11 bereits bekannte Lieder in neuem Gewand zu hören. Nicht etwa remastered oder von anderen Leuten eingesungen, sondern von der Band ganz neu arrangiert. Der Klassiker "I want out" mit kleinem Kinderchor, die Keeper Triology als kleines Medley mit großem Orchester, usw. Wie oben schon angedeutet, muß man ein wenig offen sein für Neues um es zu mögen. Ich jedenfalls liebe diese CD. Allein schon die neue Version von "Dr. Stein", neben "I want out" eines meiner absoluten Lieblingslieder dieser Band.
Über diese CD bin ich auf eine weitere Band gestoßen, die einen interessanten Ansatz verfolgt und zwar macht "Hellsongs" (so der Name der Band) Lounge Metal. Sie nehmen bekannte Metal-Lieder oder besser gesagt die Lyriks und machen eine ganz neue Musik dazu. Das ist dann sozusagen die oberste Stufe der Pyramide, denn sie machen sich damit keinen Gag oder wollen die Lieder ins Lächerliche ziehen. Da müssen Hardcore-Fans schon schwer schlucken, ich jedenfalls hab meinen Spaß und erfreue mich der neuen Klangvielfalt alter Klassiker wie z.B. "Symphony of Destruction" von Megadeth. Damit kann man auch nicht Metalfans mal zeigen, was sich hinter den harten Riffs für interessante und hintergründige Texte verbergen.
Hier noch Links für alle, die gerne mehr erfahren wollen:
Van Canto
http://www.vancanto.de/
http://www.youtube.com/user/vancanto
Helloween
http://helloween.org/
http://www.youtube.com/user/helloweenorg
Hellsongs
http://hellsongs.com/
Das solls dann auch wieder gewesen sein. In diesem Sinne, haltet die Ohren und Herzen offen. Und seid auch offen für Neues, denn dann habt ihr mehr Spaß im Leben. =D
Cya
Papa Rabe w^v^w
Angefangen mit Van Canto, welche ich in einem früheren Posting schon mal hoch gelobt habe, und von denen wir uns jetzt die dritte CD geholt haben. Wer die Band nicht kennt, daß ist die erste Metal a capella Band und besteht aus 1 Sängerin, 4 Sänger und einem Schlagzeuger. Kleine Kostprobe gefällig?
Mein absolutes Lieblingslied ist die Coverversion von "The Bards Song". Da krieg ich jedesmal Gänsehaut und man könnte meinen, dieses Lied sei dafür geschrieben worden.
Aber weiter gehts, denn mit der neuen Van Canto kam noch eine weitere CD passend zum Thema Metal mal ganz anders ins Haus und zwar die neue Helloween Scheibe. Darauf feiert die Band ihr 25. Bandjubiläum und das auf eine ganz eigene Art und Weise. Der geneigte Hörer bekommt 11 bereits bekannte Lieder in neuem Gewand zu hören. Nicht etwa remastered oder von anderen Leuten eingesungen, sondern von der Band ganz neu arrangiert. Der Klassiker "I want out" mit kleinem Kinderchor, die Keeper Triology als kleines Medley mit großem Orchester, usw. Wie oben schon angedeutet, muß man ein wenig offen sein für Neues um es zu mögen. Ich jedenfalls liebe diese CD. Allein schon die neue Version von "Dr. Stein", neben "I want out" eines meiner absoluten Lieblingslieder dieser Band.
Über diese CD bin ich auf eine weitere Band gestoßen, die einen interessanten Ansatz verfolgt und zwar macht "Hellsongs" (so der Name der Band) Lounge Metal. Sie nehmen bekannte Metal-Lieder oder besser gesagt die Lyriks und machen eine ganz neue Musik dazu. Das ist dann sozusagen die oberste Stufe der Pyramide, denn sie machen sich damit keinen Gag oder wollen die Lieder ins Lächerliche ziehen. Da müssen Hardcore-Fans schon schwer schlucken, ich jedenfalls hab meinen Spaß und erfreue mich der neuen Klangvielfalt alter Klassiker wie z.B. "Symphony of Destruction" von Megadeth. Damit kann man auch nicht Metalfans mal zeigen, was sich hinter den harten Riffs für interessante und hintergründige Texte verbergen.
Hier noch Links für alle, die gerne mehr erfahren wollen:
Van Canto
http://www.vancanto.de/
http://www.youtube.com/user/vancanto
Helloween
http://helloween.org/
http://www.youtube.com/user/helloweenorg
Hellsongs
http://hellsongs.com/
Das solls dann auch wieder gewesen sein. In diesem Sinne, haltet die Ohren und Herzen offen. Und seid auch offen für Neues, denn dann habt ihr mehr Spaß im Leben. =D
Cya
Papa Rabe w^v^w
Freitag, 19. Februar 2010
Die Helden meiner Kindheit! [Teil 1]
Zur Zeit erlebe ich wieder eine große Nostalgiewelle, die über mich herein bricht und mich hinfort reißt zu den guten alten Tagen. Es ist schön, wenn man sich ohne Trübsal oder Wehmut an die Kindheit erinnern kann und es Sachen gibt, die auch heute noch Spaß machen.
Eine solche Sache sind die Ghostbusters!
Man, was hab ich sie geliebt. Auch wenn ich nach dem Kinobesuch von Ghostbusters II Alpträume bekommen hab und ich auch Wochen danach beim Baden penibel darauf geachtet habe, daß da auch ja kein Schleim aus dem Wasserhahn kommt. Ein blühende Phantasie ist Segen und Fluch zu gleich. *g*
Für alle die Ghostbusters nicht kennen, hier eine kleine Zusammenfassung:
Alles begann mit dem ersten Kinofilm anno 1984, welcher auf der Idee von Dan Aykroyd und Harold Ramis basiert (im Film spielen sie Ray und Egon). Es geht um die Ghostbusters, welche mit Hilfe von Protonenstrahlern und speziellen Geisterfallen übernatürliche Wesen fangen und in ihrem Verbannungscontainer einsperren. Das schöne an diesen Filmen ist, daß sie auf unnötige Gewalt verzichten. (Zum Thema Gewalt an dieser Stelle nur soviel: Ich bin Brain Dead Fan, aber Gewalt soll wie alles ein Stilmittel sein und nicht einfach Mittel zum Zweck um Lücken zu füllen.)
Es folgten ein zweiter Kinofilm (1989), zwei Zeichentrickserien, Hörspiele, Comics, ...
Aber warum ich auf diese "Helden meiner Kindheit" zu sprechen komme ist nicht nur die DVD Box der beiden Kinofilme, die ich mir geholt habe (und welche ich auch heute noch wahnsinnig gerne anschaue), sondern vorallem weil es die erste Staffel der Zeichentrickserie "The Real Ghostbusters" zu kaufen gibt. Ich liebe diese Serie, sogar heute noch.
Ich hatte grade einen längeren Eintrag geschrieben, in dem ich mich wie ein alter Opa über das neumodische Zeugs auslasse, hab mich am Ende aber dann doch lieber dazu entschieden, Euch nicht mit langen Absätzen zu quälen und statt dessen noch ein wenig über The Real Ghostbusters zu schwafeln. =)
Mir ist zu meiner Schande erst beim Anschauen der DVD Box klar geworden, daß einer meiner großen Helden aus Kindertagen (womit wir gleich beim Thema bleiben), auch in dieser Serie vertreten ist. Und zwar der Sprecher Oliver Rohrbeck (Ray Stantz), der mich als Justus Jonas durch so viele Abenteuer der drei Fragezeichen ??? gelotst hat. Und nicht nur da hat er mich schon mein ganzes Film und Hörspielleben begleitet, aber das wird Thema eines anderen Eintrags. =)
Was mir an der Serie von The Real Ghostbusters so gut gefällt ist, daß die Charaktere echt wirken. Nicht nur was den Zeichenstil angeht, sondern das jeder von ihnen einen Hintergrund hat und in bestimmten Situationen auf seine eigene Art hervorsticht. Zwar hat jeder seine Merkmale, daß heißt aber nicht, daß er auf ewig darauf festgenagelt ist. Jeder ist auf seine eigene Art und Weise ein Held oder braucht auch mal Hilfe von den anderen.
Für die Story der ersten 78 Folgen hat sich übrigens J. Michael Straczinsky gezeigt, der mich in meiner Teenagerzeit mit Babylon 5 für's Sci-Fi-Genre begeistern konnte.
Später gab es dann mit "Extreme Ghostbusters" eine zweite Zeichentrickserie, die mich aber nie wirklich gepackt hat. Das Charakterdesign war mir zu herb für das, was ich sonst von Ghostbusters gewohnt war. Bei Gelegenheit werde ich vielleicht nochmal rein schauen, aber auch heute noch können mich die Bilder nicht wirklich dazu motivieren.
Von der alten Crew ist nur noch Egon, Janine und Slimer übrig.
Ghostbusters ist eigentlich ein Kind der 90, aber noch immer hat es seine Fans. Zur Zeit wird wohl auch wieder an einem Kinofilm gebastelt. Das Gute daran ist, daß die ursprünglichen Macher wie Aykroyd und Co. immer noch die Rechte daran haben und ihre Zustimmung geben müssen. Das läßt mich hoffen, daß, wenn es eine Fortsetzung gibt, er den ursprünglichen Charakter behält und nicht versucht möglichst modern oder sonstwie zu sein. Zuoft hat man gesehen, daß sowas in die Hosen geht.
Auch wurde die Story mit einem Computerspiel fortgesetzt, welches ich aber bisher noch nicht gespielt habe. Mir steckt noch das Spiele zu den ersten beiden Filmen in den Knochen, die ich nie geschafft habe. *g*
Aber nicht nur von offizieller Seite her bleibt das Thema Ghostbusters am Leben. Auch die Fans sind fleißig. So gibt es z.B. eine Fan Hörspielreihe, die mit den Originalcharakteren aufwartet und die ich wirklich gelungen finde. Zu finden unter www.ghostbusters.de.ms => Fanhörspielreihe.
So, daß soll's mal wieder gewesen sein. Ich könnte noch viel mehr schreiben, aber ich will Euch auch nicht langweilen. Ich hoffe, es war interessant und ab nächsten Montag gibts wieder TBE zu lesen. Viel Spaß und bleibt uns gewogen! =D
Cya
Papa Rabe w^v^w
Eine solche Sache sind die Ghostbusters!
Man, was hab ich sie geliebt. Auch wenn ich nach dem Kinobesuch von Ghostbusters II Alpträume bekommen hab und ich auch Wochen danach beim Baden penibel darauf geachtet habe, daß da auch ja kein Schleim aus dem Wasserhahn kommt. Ein blühende Phantasie ist Segen und Fluch zu gleich. *g*
Für alle die Ghostbusters nicht kennen, hier eine kleine Zusammenfassung:
Alles begann mit dem ersten Kinofilm anno 1984, welcher auf der Idee von Dan Aykroyd und Harold Ramis basiert (im Film spielen sie Ray und Egon). Es geht um die Ghostbusters, welche mit Hilfe von Protonenstrahlern und speziellen Geisterfallen übernatürliche Wesen fangen und in ihrem Verbannungscontainer einsperren. Das schöne an diesen Filmen ist, daß sie auf unnötige Gewalt verzichten. (Zum Thema Gewalt an dieser Stelle nur soviel: Ich bin Brain Dead Fan, aber Gewalt soll wie alles ein Stilmittel sein und nicht einfach Mittel zum Zweck um Lücken zu füllen.)
Es folgten ein zweiter Kinofilm (1989), zwei Zeichentrickserien, Hörspiele, Comics, ...
Aber warum ich auf diese "Helden meiner Kindheit" zu sprechen komme ist nicht nur die DVD Box der beiden Kinofilme, die ich mir geholt habe (und welche ich auch heute noch wahnsinnig gerne anschaue), sondern vorallem weil es die erste Staffel der Zeichentrickserie "The Real Ghostbusters" zu kaufen gibt. Ich liebe diese Serie, sogar heute noch.
Ich hatte grade einen längeren Eintrag geschrieben, in dem ich mich wie ein alter Opa über das neumodische Zeugs auslasse, hab mich am Ende aber dann doch lieber dazu entschieden, Euch nicht mit langen Absätzen zu quälen und statt dessen noch ein wenig über The Real Ghostbusters zu schwafeln. =)
Mir ist zu meiner Schande erst beim Anschauen der DVD Box klar geworden, daß einer meiner großen Helden aus Kindertagen (womit wir gleich beim Thema bleiben), auch in dieser Serie vertreten ist. Und zwar der Sprecher Oliver Rohrbeck (Ray Stantz), der mich als Justus Jonas durch so viele Abenteuer der drei Fragezeichen ??? gelotst hat. Und nicht nur da hat er mich schon mein ganzes Film und Hörspielleben begleitet, aber das wird Thema eines anderen Eintrags. =)
Was mir an der Serie von The Real Ghostbusters so gut gefällt ist, daß die Charaktere echt wirken. Nicht nur was den Zeichenstil angeht, sondern das jeder von ihnen einen Hintergrund hat und in bestimmten Situationen auf seine eigene Art hervorsticht. Zwar hat jeder seine Merkmale, daß heißt aber nicht, daß er auf ewig darauf festgenagelt ist. Jeder ist auf seine eigene Art und Weise ein Held oder braucht auch mal Hilfe von den anderen.
Für die Story der ersten 78 Folgen hat sich übrigens J. Michael Straczinsky gezeigt, der mich in meiner Teenagerzeit mit Babylon 5 für's Sci-Fi-Genre begeistern konnte.
Später gab es dann mit "Extreme Ghostbusters" eine zweite Zeichentrickserie, die mich aber nie wirklich gepackt hat. Das Charakterdesign war mir zu herb für das, was ich sonst von Ghostbusters gewohnt war. Bei Gelegenheit werde ich vielleicht nochmal rein schauen, aber auch heute noch können mich die Bilder nicht wirklich dazu motivieren.
Von der alten Crew ist nur noch Egon, Janine und Slimer übrig.
Ghostbusters ist eigentlich ein Kind der 90, aber noch immer hat es seine Fans. Zur Zeit wird wohl auch wieder an einem Kinofilm gebastelt. Das Gute daran ist, daß die ursprünglichen Macher wie Aykroyd und Co. immer noch die Rechte daran haben und ihre Zustimmung geben müssen. Das läßt mich hoffen, daß, wenn es eine Fortsetzung gibt, er den ursprünglichen Charakter behält und nicht versucht möglichst modern oder sonstwie zu sein. Zuoft hat man gesehen, daß sowas in die Hosen geht.
Auch wurde die Story mit einem Computerspiel fortgesetzt, welches ich aber bisher noch nicht gespielt habe. Mir steckt noch das Spiele zu den ersten beiden Filmen in den Knochen, die ich nie geschafft habe. *g*
Aber nicht nur von offizieller Seite her bleibt das Thema Ghostbusters am Leben. Auch die Fans sind fleißig. So gibt es z.B. eine Fan Hörspielreihe, die mit den Originalcharakteren aufwartet und die ich wirklich gelungen finde. Zu finden unter www.ghostbusters.de.ms => Fanhörspielreihe.
So, daß soll's mal wieder gewesen sein. Ich könnte noch viel mehr schreiben, aber ich will Euch auch nicht langweilen. Ich hoffe, es war interessant und ab nächsten Montag gibts wieder TBE zu lesen. Viel Spaß und bleibt uns gewogen! =D
Cya
Papa Rabe w^v^w
Donnerstag, 11. Februar 2010
Nach den Prüfungen ist vor dem Zeichnen!
Endlich ist es geschafft. Alle Prüfungen sind geschrieben und die Semesterferien haben begonnen. Jetzt muß das Hirn nur noch ein wenig runtergekühlt werden und dann stürz ich mich wieder auf mein Zeichentablett. Versprochen! =D
Was mir derzeit beim Abschalten hilft und auch während den Prüfungen ein angenehmer Agressionsabbaumittel war ist Runes of Magic, ein MMORPG, bei dem ich derzeit rumlauf und ein paar böse Monster verklopp. Eigentlich war ich bis vor kurzem ein strickter MMORPG Gegner und hab mich mit Händen und Füssen dagegen gewehrt, aber wenn man den ganzen Tag in Elektrotechnik, Physik und den ganzen andern Grampfgschmarre versinkt und Nachts um 22 Uhr das Hirn wie ein Teekessel pfeift (es fehlte nur noch der Dampf aus den Ohren), dann mußte ich einfach mal abschalten. Liebend gerne hätte ich diese Stunden fürs Zeichnen verwendet, aber ich hatte einfach keine einzige Hirnzelle mehr übrig, die ich darauf hätte verwenden können. Ich hoffe, ihr könnt mir das verzeihen.
Wie oben schon geschrieben, war ich bis vor kurzem strickter Gegner von solchen Spielen, weil ich dadurch ein paar Freundschaften verloren hab und sogar Beziehungen in meinem Freundeskreis dran zu Bruch gingen. Lieber, so meine Aussage, beschäftige ich mit kreativen Sachen, als zu daddeln. Und wenn jemand was von: "Da trifft man soviele nette Leute!" gesagt hat, dann war meine Erwiederung immer: "Ich hab genug Freunde, die ich eh zu wenig seh, da brauch ich keine Internetbekanntschaften!"
Hat sich an diesen Ansichten bei mir was geändert?
Nee, ehrlich gesagt nicht. Bereits jetzt beginnt mein Hirn wieder zu brodeln, wie ich aus dem Ganzen vielleicht ein eigenes, kreatives Projekt starten könnte. Fürs Hirn abschalten und (hoffentlich klappts bald) mit Freunden zu zocken gerne. Aber ein Freizeitfüllendes Hobby wirds auf lange Sicht nicht bleiben, weils mich jetzt schon wieder in den Fingern juckt und ich lieber wieder selber was machen will.
Aber ein wenig bleibe ich Runes of Magic bestimmt noch erhalten. Gibts hier eigentlich noch andere RoM Spieler?
So, genug geplappert. Ich hau mich mal ins Bett. =)
Cya
Papa Rabe
Was mir derzeit beim Abschalten hilft und auch während den Prüfungen ein angenehmer Agressionsabbaumittel war ist Runes of Magic, ein MMORPG, bei dem ich derzeit rumlauf und ein paar böse Monster verklopp. Eigentlich war ich bis vor kurzem ein strickter MMORPG Gegner und hab mich mit Händen und Füssen dagegen gewehrt, aber wenn man den ganzen Tag in Elektrotechnik, Physik und den ganzen andern Grampfgschmarre versinkt und Nachts um 22 Uhr das Hirn wie ein Teekessel pfeift (es fehlte nur noch der Dampf aus den Ohren), dann mußte ich einfach mal abschalten. Liebend gerne hätte ich diese Stunden fürs Zeichnen verwendet, aber ich hatte einfach keine einzige Hirnzelle mehr übrig, die ich darauf hätte verwenden können. Ich hoffe, ihr könnt mir das verzeihen.
Wie oben schon geschrieben, war ich bis vor kurzem strickter Gegner von solchen Spielen, weil ich dadurch ein paar Freundschaften verloren hab und sogar Beziehungen in meinem Freundeskreis dran zu Bruch gingen. Lieber, so meine Aussage, beschäftige ich mit kreativen Sachen, als zu daddeln. Und wenn jemand was von: "Da trifft man soviele nette Leute!" gesagt hat, dann war meine Erwiederung immer: "Ich hab genug Freunde, die ich eh zu wenig seh, da brauch ich keine Internetbekanntschaften!"
Hat sich an diesen Ansichten bei mir was geändert?
Nee, ehrlich gesagt nicht. Bereits jetzt beginnt mein Hirn wieder zu brodeln, wie ich aus dem Ganzen vielleicht ein eigenes, kreatives Projekt starten könnte. Fürs Hirn abschalten und (hoffentlich klappts bald) mit Freunden zu zocken gerne. Aber ein Freizeitfüllendes Hobby wirds auf lange Sicht nicht bleiben, weils mich jetzt schon wieder in den Fingern juckt und ich lieber wieder selber was machen will.
Aber ein wenig bleibe ich Runes of Magic bestimmt noch erhalten. Gibts hier eigentlich noch andere RoM Spieler?
So, genug geplappert. Ich hau mich mal ins Bett. =)
Cya
Papa Rabe
Freitag, 5. Februar 2010
Das Schiff langsam wieder auf Kurs bringen
Hallo lieber Leser und danke für Eure Geduld.
Zwar steck ich immer noch voll im Lernstreß, aber wenigstens hab ich jetzt endlich die Prüfungszeit erreicht und schon das Meiste hinter mich gebracht.
Um wieder ein wenig Leben hier rein zu bringen und zu zeigen, daß wir TBE nicht vergessen haben (ganz im Gegenteil), möchte ich wenigstens schon mal den Blog wieder etwas beleben.
TBE behandelt das reale Leben und welche Abzweigungen sich daraus ergeben können. Ganz gleich ob durch Träume oder ob die kreativen Gedanken im Wachzustand zuschlagen, es wird jedenfalls nie langweilig. Damit das auch weiterhin so bleibt wollen die kleinen grauen Zellen versorgt werden. Und vielleicht finden nicht nur wir (oder in diesem Fall ich, das Federvieh) die Bücher, Filme, etc. gut. Deshalb wirds an dieser Stelle mal den etwas anderen Einblick in die privaten Sphären der Macher hinter dem Comic geben. Lernt uns Kennen durch das, was uns so begeistert.
Den Anfang macht ein Buch, daß mir in den letzten Wochen die dringend benötigte Entspannung (neben den wundervollen Massagen von meiner Frau) gebracht hat und mich aber auf der anderen Seite ziemlich gefesselt und zum Nachdenken gebracht hat:
Die Nachhut von Hans Waal
Kurze Beschreibung (hanswaal.wordpress.com/)
Als der letzte Büchsenöffner abbricht, kommt es in einem geheimen Bunker nahe dem Autobahndreieck Wittstock zur Meuterei: Nach mehr als 60 Jahren unter der Erde ist die eiserne Disziplin von vier alten Männern der Waffen-SS endgültig aufgebraucht und sie beschließen befehlswidrig den Ausstieg. Ans Tageslicht treten vier schwer bewaffnete Gespenster der Vergangenheit. Verfolgt von begeisterten Neonazis, Ärzten, Polizei und sensationsgeilen Journalisten, schlagen sich die verstörten Opas durch ein mindestens ebenso verstörtes Deutschland der Gegenwart bis in die „Reichshauptstadt“ durch…
Ich muß ehrlich gestehen, daß ich mir das Buch in dem Gedanken gekauft hatte, eine lustige Komödie ala Frühling für Hitler (The Producers) von Mel Brooks in Händen zu halten. Also einfach Hirn abschalten und Lachen. Der Anfang las sich auch genau so. Nach ein paar Seiten war ich dann aber etwas enttäuscht und befürchtete einen von den hochgefeierten neuen Romanen in Händen zu halten, mit denen ich nichts anfangen kann. Solche, die durch "ihre neue Art" Seitenweise über Tweedjacken schreiben und das dann als besonders tolle Gesellschaftskritik verstanden wird. Jedem das seine, aber ich hatte mich einmal der FOS wegen durch so etwas durchgequält und muß sowas nicht nochmal haben. Aber die Angst verflog sich bereits zwei Seiten später und als ich das Buch am Ende durch hatte, war und bin ich restlos begeistert davon.
Was gefällt mir nu an dem Buch so gut? Vorweg muß ich sagen, daß ich mich mit dem Thema zweiter Weltkrieg und Vergangenheitsbewältigung immer wieder beschäftige. Mich stört schon seit langem die Art und Weise, wie mit diesem Thema umgegangen wird und mit welcher Art und Weise versucht wird, das Thema zu verarbeiten. Man bekommt unwirkliche Zahlenkolonen ans Hirn geschmissen und die Personen und Taten werden auf eine Art an die Leute gebracht, daß sie schon längst nicht mehr real erscheinen können. Hitler wird als der Teufel in Person dargestellt und dadurch derart entfremdet, daß er für die einen nicht realer ist, als ein Bösewicht aus einem Kinofilm und für die anderen diesen nervenkitzelverbreitenden Glanz einer Mythenfigur bekommt. Einerseits bekommt man wie zu Adam und Eva's Zeiten eine Erbschuld aufgedrückt, auf der anderen Seite wird eine offene Diskussion, die Versucht alle Facetten zu beleuchten gescheut.
Und nun les ich dieses Buch, in dem 4 Hauptakteure ihre einzelnen Sichtweisen schildern. Einer der oben genannten Opas, der als treuer SS Mann sein gesamtes Leben dem Führer verschrieben hat. Eine extreme Antifaschistin, welche aus der Nachkriegsgeneration entsprungen jedem Phantom des Faschismus hinterherjagd. Und einen kleinen Assistenten eines Kameramanns, der ziemlich meine Generation ist und der nicht recht weis, was er nun denken soll und darf.
Wenn man sich darauf einläßt, kommen diese drei Generationen auf eine lustige, aber auch sehr nachdenkliche Weise jeder zu Wort. Selbst der SS Opa wird nicht als das Monster ohne Gesicht und Namen, sondern als eigenständige Person dargestellt. Man bekommt einen Einblick in verschiedene Extreme und erst durch diese kann man einen Weg dazwischen wirklich finden.
Ich jedenfalls kann dieses Buch wirklich jedem herzlichst empfehlen. Es ist endlich ein Buch zu diesem Thema, das sich die Mühe macht und keine vorgefertigte Meinung dem Leser ins Hirn prügelt, sondern zum Nachdenken anregt und das auf eine wirklich amüsante Art und Weise.
Die Seite vom Autor Hans Waal - Das Buch bei Amazon
Soweit von mir, ich rühr mich auf alle Fälle in ein paar Tagen wieder, dann mit etwas leichterer Kost. =D
Bis denne
Papa Rabe w^v^w
Zwar steck ich immer noch voll im Lernstreß, aber wenigstens hab ich jetzt endlich die Prüfungszeit erreicht und schon das Meiste hinter mich gebracht.
Um wieder ein wenig Leben hier rein zu bringen und zu zeigen, daß wir TBE nicht vergessen haben (ganz im Gegenteil), möchte ich wenigstens schon mal den Blog wieder etwas beleben.
TBE behandelt das reale Leben und welche Abzweigungen sich daraus ergeben können. Ganz gleich ob durch Träume oder ob die kreativen Gedanken im Wachzustand zuschlagen, es wird jedenfalls nie langweilig. Damit das auch weiterhin so bleibt wollen die kleinen grauen Zellen versorgt werden. Und vielleicht finden nicht nur wir (oder in diesem Fall ich, das Federvieh) die Bücher, Filme, etc. gut. Deshalb wirds an dieser Stelle mal den etwas anderen Einblick in die privaten Sphären der Macher hinter dem Comic geben. Lernt uns Kennen durch das, was uns so begeistert.
Den Anfang macht ein Buch, daß mir in den letzten Wochen die dringend benötigte Entspannung (neben den wundervollen Massagen von meiner Frau) gebracht hat und mich aber auf der anderen Seite ziemlich gefesselt und zum Nachdenken gebracht hat:
Die Nachhut von Hans Waal
Kurze Beschreibung (hanswaal.wordpress.com/)
Als der letzte Büchsenöffner abbricht, kommt es in einem geheimen Bunker nahe dem Autobahndreieck Wittstock zur Meuterei: Nach mehr als 60 Jahren unter der Erde ist die eiserne Disziplin von vier alten Männern der Waffen-SS endgültig aufgebraucht und sie beschließen befehlswidrig den Ausstieg. Ans Tageslicht treten vier schwer bewaffnete Gespenster der Vergangenheit. Verfolgt von begeisterten Neonazis, Ärzten, Polizei und sensationsgeilen Journalisten, schlagen sich die verstörten Opas durch ein mindestens ebenso verstörtes Deutschland der Gegenwart bis in die „Reichshauptstadt“ durch…
Ich muß ehrlich gestehen, daß ich mir das Buch in dem Gedanken gekauft hatte, eine lustige Komödie ala Frühling für Hitler (The Producers) von Mel Brooks in Händen zu halten. Also einfach Hirn abschalten und Lachen. Der Anfang las sich auch genau so. Nach ein paar Seiten war ich dann aber etwas enttäuscht und befürchtete einen von den hochgefeierten neuen Romanen in Händen zu halten, mit denen ich nichts anfangen kann. Solche, die durch "ihre neue Art" Seitenweise über Tweedjacken schreiben und das dann als besonders tolle Gesellschaftskritik verstanden wird. Jedem das seine, aber ich hatte mich einmal der FOS wegen durch so etwas durchgequält und muß sowas nicht nochmal haben. Aber die Angst verflog sich bereits zwei Seiten später und als ich das Buch am Ende durch hatte, war und bin ich restlos begeistert davon.
Was gefällt mir nu an dem Buch so gut? Vorweg muß ich sagen, daß ich mich mit dem Thema zweiter Weltkrieg und Vergangenheitsbewältigung immer wieder beschäftige. Mich stört schon seit langem die Art und Weise, wie mit diesem Thema umgegangen wird und mit welcher Art und Weise versucht wird, das Thema zu verarbeiten. Man bekommt unwirkliche Zahlenkolonen ans Hirn geschmissen und die Personen und Taten werden auf eine Art an die Leute gebracht, daß sie schon längst nicht mehr real erscheinen können. Hitler wird als der Teufel in Person dargestellt und dadurch derart entfremdet, daß er für die einen nicht realer ist, als ein Bösewicht aus einem Kinofilm und für die anderen diesen nervenkitzelverbreitenden Glanz einer Mythenfigur bekommt. Einerseits bekommt man wie zu Adam und Eva's Zeiten eine Erbschuld aufgedrückt, auf der anderen Seite wird eine offene Diskussion, die Versucht alle Facetten zu beleuchten gescheut.
Und nun les ich dieses Buch, in dem 4 Hauptakteure ihre einzelnen Sichtweisen schildern. Einer der oben genannten Opas, der als treuer SS Mann sein gesamtes Leben dem Führer verschrieben hat. Eine extreme Antifaschistin, welche aus der Nachkriegsgeneration entsprungen jedem Phantom des Faschismus hinterherjagd. Und einen kleinen Assistenten eines Kameramanns, der ziemlich meine Generation ist und der nicht recht weis, was er nun denken soll und darf.
Wenn man sich darauf einläßt, kommen diese drei Generationen auf eine lustige, aber auch sehr nachdenkliche Weise jeder zu Wort. Selbst der SS Opa wird nicht als das Monster ohne Gesicht und Namen, sondern als eigenständige Person dargestellt. Man bekommt einen Einblick in verschiedene Extreme und erst durch diese kann man einen Weg dazwischen wirklich finden.
Ich jedenfalls kann dieses Buch wirklich jedem herzlichst empfehlen. Es ist endlich ein Buch zu diesem Thema, das sich die Mühe macht und keine vorgefertigte Meinung dem Leser ins Hirn prügelt, sondern zum Nachdenken anregt und das auf eine wirklich amüsante Art und Weise.
Die Seite vom Autor Hans Waal - Das Buch bei Amazon
Soweit von mir, ich rühr mich auf alle Fälle in ein paar Tagen wieder, dann mit etwas leichterer Kost. =D
Bis denne
Papa Rabe w^v^w
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